Breath in … Breath out … Breath in … Self-Compassion und Self-Care mit achtsamem Atmen

02.05.2026
14:00–16:00 Uhr
Wie sorge ich gut für mich, wenn ich im Alltag Stress und Belastung erfahre? Die Basis dafür ist, dass ich mich achtsam in meinen Gefühlen und Bedürfnissen wahrnehme und mir freundschaftlich und solidarisch begegne. Das ist oft gar nicht so leicht. Queere Menschen fühlen sich meist vor besondere Herausforderungen gestellt – durch Diskriminierungserfahrungen, durch das Verinnerlichen von äußerer Ablehnung oder durch Minderheitenstress. Umso mehr jetzt, wo Bedrohungen gegen LGBTIQ+ und mit ihnen verbündete Menschen zunehmen.
Im Workshop gönnen wir uns Zeit, in einen empathischen und freundschaftlichen Kontakt zu uns selbst zu finden, der dann im Alltag weiter wirken kann. Neben kurzen psychologischen Hintergrundinfos probieren wir leichte Körper- und Atemübungen aus. Bewusstes Atmen kann helfen, sich zu spüren und zu stärken, den eigenen Raum zu schützen und zugleich in einem guten Kontakt mit der Umgebung zu sein. Es wird angeboten, die Übungen mit den eigenen spirituellen Kraftquellen (christlich oder aus anderen Richtungen) zu verbinden, man kann sie aber auch losgelöst von so einem Bezug vollziehen. Vorerfahrungen oder eine bestimmte körperliche Kondition sind nicht erforderlich. Der Workshop ist für alle Interessierten offen – Queere und Allys.

Begleitet wird er von Dr. Stephan Trescher, Gestalttherapeut, Heilpraktiker für Psychotherapie, Lehrer für Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) in Ausbildung (www.stephan-trescher.de).
Ort: Lagerhalle Raum 204
Eintritt: frei